Tag des Geotops - Entdeckung des Mythos am Schildstein in Lüneburg

19. September 2021, 10.30 Uhr

AUSGEBUCHT

In Lüneburg soll an diesem besonderen Tag der ehemalige Gipsbruch „Schildstein“ erkundet werden. Er kommt heute nur noch als Straßenname oder Namensgeber einer Kleingartensiedlung im öffentlichen Bewusstsein vor. Geplant ist eine geologische Wanderung mit Erklärungen anhand von historischen Karten und Fotos der alten Abbruchstätte, die eine wirtschaftliche, geschichtliche und geologische Verbindung zum Lüneburger Kalkberg und zur Saline hat. Betrachtet wird der Zeitraum vom Jahre 1600 bis in die heutige Zeit.

Die zweistündige Führung wird geleitet von Walter Pakull und Hajo Boldt, zwei ausgewiesenen Kennern der Örtlichkeiten. Treffpunkt: westl. Sülzwiese, Ecke Schnellenberger Weg/Grasweg, Nähe Grill Kreta. Vom Treffpunkt bis zum Schildstein sind es ca. 5 Minuten Fußweg, festes Schuhwerk ist empfehlenswert. Der Veranstalter freut sich über eine kleine Spende.
Anmeldung: Deutsches Salzmuseum, Tel. 0 41 31 - 720 65 13

Seit 2002 findet jedes Jahr im September der bundesweite „Tag des Geotops“ statt. Initiiert wurde diese Aktion von der Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologie, der Fachsektion Geotop der DGGV (Deutsche Geologische Gesellschaft – Geologische Vereinigung), gemeinsam mit den Staatlichen Geologischen Diensten der Länder. Am Tag des Geotops werden überall in Deutschland von örtlichen Veranstaltern Geotope wie Steinbrüche, Felsen oder Mineralien, historische Bergwerke und viele andere Ausflugsziele von Fachleuten präsentiert. Die Teilnehmer sollen erleben und begreifen wie unsere Erde und ihre Rohstoffe entstanden sind und auf welchen Fundamenten sich unsere Landschaft bildete.

Tage der Industriekultur am Wasser in der Metropolregion Hamburg

25. und 26. September 2021

Nach zwei Jahren ist es wieder so weit, die „Tage der Industriekultur am Wasser“ gehen in die nächste Runde! Die Metropolregion Hamburg ist geprägt von der Industrielandschaft an der Elbe, ihren Zuflüssen und Wasserstraßen, Hafenanlagen, Schleusen und Schiffe, Leucht- und Wassertürme, Brücken und Mühlen, Fabriken und Kraftwerke – viele unbekannte und verborgene Schätze aber auch Klassiker der Industriegeschichte öffnen an diesen Tagen ihre Tore, zeigen ihre Technik und erzählen ihre Geschichte, in der immer wieder das Wasser eine Hauptrolle spielt. 123 historische Industrieanlagen und-museen in der Region bieten dem Publikum besondere Programme.

Deutsches Salzmuseum
Im Deutschen Salzmuseum dreht sich an diesen Tagen zunächst alles um das salzige Wasser. Im Außenbereich führt ein Salzsieder seine mühsame Verarbeitung vor und freut sich über Unterstützung.
Bei einer Führung durch das Museum erfahren die Besucher Wissenswertes, Spannendes und auch Kurioses zum „weißen Gold“.
Führungen: 11, 13, 15 Uhr. Ermäßigter Eintrittspreis mit Führung 5,00 €, Kinder u. Jugendliche bis 18 Jahren frei.

Am Alten Hafen – Minikreuzfahrten
Im Alten Lüneburger Hafen, dem Umschlagsplatz des Salzes geht es mit dem Salzewer auf Tour. Bei einer kleinen Kreuzfahrt durch den Hafen, vorbei am historischen Kaufhaus und am Alten Kran erzählen die Ewerführer vom langen und beschwerlichen Weg des Lüneburger Salzes nach Lübeck.
Sa./So. 11 bis 16 Uhr, Abfahrt an der historischen Warburg an der Ilmenau jeweils zur vollen Stunde. Dauer ca. ½ Std., Kosten 5 € / P.

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