Bitte beachten: Das Museum ist vorübergehend für die Öffentlichkeit geschlossen.

Stellenausschreibung

Wir weisen Sie auf eine Stellenausschreibung für das Sekretariat im Deutschen Salzmuseum hin.

Details finden Sie auf dieser Website unter Über uns - Stellenangebote/Mitwirkung

Button

Ein Schaufenster in Lüneburgs salzige Vergangenheit

Haben Sie unser tolles Schaufenster bei Peek & Cloppenburg am Lüneburger Rathaus bestaunt? Bei uns im Deutschen Salzmuseum im Industriedenkmal Saline gibt es noch viel mehr zum Entdecken und Staunen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Damit Sie sich noch weiter einstimmen können, erzählen wir Ihnen an dieser Stelle schon einmal eine Sage, nämlich die von der Lüneburger Salzsau:

Vor mehr als tausend Jahren, als noch unermessliche Wälder das Lüneburger Land bedeckten, trug es sich zu, dass mehrere Jäger der Spur eines Wildschweins folgten, die durch Sümpfe und Brüche an der Ilmenau entlang führte. Er währte nicht lange, da lenkte die Spur seitwärts in eine hügelige und trockene Gegend.

Wie staunten die Jäger, als sie bald an einem sonnigen Hang eine mächtige Salzsau schlafend fanden, wie sie bisher noch keine gesehen hatten; denn sie war nicht schwarz, sondern hatte schneeweiße Borsten.

Sie erlegten das seltsame Tier und forschten mit Eifer nach der Ursache solcher Färbung. Als sie mit der Hand durch die Borsten strichen, merkten sie, dass Salzkörnchen an ihnen klebten, so dicht, als wäre das Tier mit weißen Borsten bedeckt. Das nahm sie wunder und als sie die Fährte des Tieres zurück gingen, fanden sie zuletzt einen Tümpel, in dem das Schwein gesuhlt hatte. Das Wasser des Sumpfes war von salzigem Geschmack und man wusste jetzt, wie die Sau zu den weißen Borsten gekommen war.

So zeigte eine wilde Sau den Lüneburgern eine Quelle unerschöpflichen Reichtums. Bis vor kurzem lieferte die Saline vor dem Sülztore eine kräftige Sole, aus der Salz gesotten wurde. Die Salzsau wurde weit und breit bekannt, und die Bürger der Stadt ehrten sie, indem sie zum Andenken einen Schinkenknochen des Tieres in einen Glaskasten im Rathaus verwahrten. Doch man hat sich nicht entschließen können, ein Schwein als Wappentier Lüneburgs zu führen, sondern hat stattdessen einen Löwen gewählt

(Heinrich Karsten)

Die Museumsstiftung Lüneburg bedankt sich bei Peek & Cloppenburg für diese schöne Präsentationsmöglichkeit!

50er-Jahre Ausstellung beendet!

Die Ausstellung  "So schön war die Zeit!? Lüneburgs 50er-Jahre" wurde am 31.12.2020 beendet.

Hansesalz

In Lüneburg wird wieder Salz gesiedet

Am 12.5.2013 stellte der Förderkreis Industriedenkmal Saline Lüneburg anlässlich des Internationalen Hansetages in Lüneburg das neue Hanse-Salz im Salzmuseum vor. Er verkauft das Original-Salz aus Lüneburg für 6 Euro zugunsten unseres Museums. Abgefüllt im Glas ist das Lüneburger Hanse-Salz die ideale Geschenkidee oder Souvenir!

In der Küche ist es wegen seiner besonderen Reinheit und seines milden Geschmacks, sehr beliebt.

Das Hansesalz ist in unserem Museumsshop erhältlich.

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.